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Thema mit vielen Antworten

Lehrerqualifikation in Neuseeland- Master of Eeucation, Referendariat?


Autor
Nachricht
Verfasst am: 02. 10. 2017 [03:56]
NatalieInvers
Dabei seit: 04.05.2015
Beiträge: 273
"Birgit aus Auckland" schrieb:

WEnn ich alles gewusst haette, waere wir vielleicht erst gar nicht hier gekommen, denn dies ist nicht "the land of milk and honey". Man muss verdammt hart arbeiten um zurecht zu kommen. Ich wuenschte mir hier finanzielle Sicherheit, 6 Wochen bezahlten Urlaub, Kindergeld, Bafoeg, keine Studienkosten. So gut wie in Deutschland hat man es nicht hier, das muesst Ihr Euch im Klaren sein.




Wohl war!
Und vieles ist mit Kind in NZ haerter als in Deutschland - trotzdem wuerde ich nicht mehr tauschen wollen.
Aber ich hab auch gut reden, mein Job wuerde auch wenn ich kuerzer trete gut bezahlt.
Und das obwohl selbst nach 2 1/2 Jahren in NZ der Anerkennungsprozess meiner Qualifikation noch nicht ganz komplett abgeschlossen ist und es manchmal schon etwas ermuedend ist von den zustaendigen Behoerden wie eine minderausgebildete Kraft aus einem Dritte Welt Land behandelt zu werden, aber da muss ich halt durch. Wenn der Assistent, den ich zur Zeit mit ausbilde in ein paar Jahren seinen Abschluss macht wird der eine hoehere Qualifikation haben als ich und der lacht sich jetzt schon schlapp darueber.


Ich kann aber auch bestaetigen dass (Arbeits)Erfahrung bei Akademikern oft wichtiger ist als ein "hoher" akemischer Grad / Abschluss.
Ich selber hab nach einigen Jahren meine Promotion abgebrochen und das wurde hier in NZ nie thematisiert. Meine xx Jahre Arbeitserfahrung waren fuer Arbeitgeber und auch bei den Bedingungen fuer skilled migrant immigration viel wichtiger.

Ich wusste bei Antrag auf Resident Visa nicht auf welchem Level ich mich einstufen sollte und hatte ich mein Level bei 8 oder 9 angegeben - und wurde dann bei 10 eingestuft.

So wie ich das verstehe habt ihr euch nicht auf NZ so arg festgelegt, daher wuerde ich euch vorschlagen, geht euren eingeschlagenen Bildungsweg zu Ende, sammelt Berufserfahrung und wenn es dann zu den geltenden Bedingungen (die aendern sich ja auch immer mal wieder) klappen sollte mit NZ, dann ist es doch schoen, aber es gibt auch noch andere Laender zum Auswandern, in denen es vielleicht auch noch ganz konkret deutsche Schulen fuer expats Kinder gibt welche euch mit eurem Abschluss vielleicht sehr gerne einstellen wuerden.

Cheers,
Natalie
Verfasst am: 02. 10. 2017 [00:14]
Birgit aus Auckland
Dabei seit: 16.04.2006
Beiträge: 1243
"Constanze J." schrieb:

@ Birgit : Anmeldung erfolgreich abgeschlossen icon_wink.gif icon_smile.gif. Was das Studium angeht haben wir hier eben den Bachelor ( 6 Semester) und anschließend den Master (4 Semester), d.h. insgesamt ist man Deutschland unter 5 Jahre nicht fertig mit der Ausbildung und danach kommt eben das Referendariat für 1 1/2 Jahre. Etwas mühselig hier :/.
Deine eigenen Erfahrungen finde ich super! Und ja, so etwas streben wir auch an und legen uns zunächst auch nicht nur auf Neuseeland fest. Erfahrungen zu sammeln ist toll und mutig. Du hast recht, Geld spielt da keine große Rolle und darauf geben wir eben nicht wirklich viel.

Ganz allgemein gesprochen gefällt mir teilweise der "spöttische" Unterton in manchen Posts nicht. Ich werde so dargestellt, als sei ich jung, naiv und hätte absolut keine Ahnung von nichts. Dabei sind viele Anmerkungen bereits von mir/uns geklärt.



Ich nehme an Du meinst auch mich damit. Ich bin eigentlich nicht jemand der spoettische Untertoene von sich gibt. Ihr seid jung und ja, wahrscheinlich etwas naiv in Sachen auswandern, aber das ist doch nicht schlimm. Ich wusste auch "nix" als ich nach NZ (mit Mann und Baby) ausgewandert bin. WEnn ich alles gewusst haette, waere wir vielleicht erst gar nicht hier gekommen, denn dies ist nicht "the land of milk and honey". Man muss verdammt hart arbeiten um zurecht zu kommen. Ich wuenschte mir hier finanzielle Sicherheit, 6 Wochen bezahlten Urlaub, Kindergeld, Bafoeg, keine Studienkosten. So gut wie in Deutschland hat man es nicht hier, das muesst Ihr Euch im Klaren sein.

Du schreibst: Ich suche nach keinen Ausreden, ich suche Möglichkeiten. Und wenn das bedeutet, sich bezüglich der Ausbildung umzuorientieren, dann ist auch das ok. Aber wer bitte lässt gerne ein 6 jähriges Studium einfach so liegen?

Ich hatte es mir echt ueberlegt mein Studium (ich habe promoviert) vom CV zu streichen, d.h. nur BSc drauf zulassen, und den Doktor wegzulassen. Das haette mir viel mehr Chancen gegeben. Eine Freundin von mir hat es so gemacht und hatte viel mehr Erfolg damit, als mit einem CV mit Doktortitel - "over qualified". Fuer die "Immigration" natuerlich nicht, nur fuer die Jobsuche.

Verfasst am: 27. 09. 2017 [23:03]
NZHomebrewer
Dabei seit: 16.04.2006
Beiträge: 4184
"Constanze J." schrieb:

Ganz allgemein gesprochen gefällt mir teilweise der "spöttische" Unterton in manchen Posts nicht.
[...]
@ Peter: Findest du deinen Ton tatsächlich angebracht?

Wie immer finde ich es faszinierend wie leute einen "ton" in das geschriebenem wort hinein interpretieren. Ich muss ehrlich gestehen, bei jemand der Deutsch studiert hat und ich wuerde auch davon ausgehen dass kommunikation teil des studiums ist, wundert mich das noch mehr.

"Constanze J." schrieb:

Du meinst mich so gut zu kennen, dass du Aussagen darüber tätigen kannst, ob ich mich in einer fremden Kultur recht finde oder nicht. Dass wir uns seit bestimmt 3 Jahren nicht nur was das Bildungssystem, sondern auch die Kultur, das Gesundheitssystem, die politische Lage, das Rentensystem und by the way den Sport und das Land mit seiner wundervollen Natur ansehen bzw. uns selber davon ein Bild machen, weißt du sicher nicht.

Wie sieht dieses "ansehen" denn aus? Wart ihr schonmal hier Wenn ja, wie oft?

"Constanze J." schrieb:

Blind sind wir nicht, naiv sind wir nicht und vor allem nicht unfähig uns an fremde Umgebungen anzupassen icon_biggrin.gif. Warum wollen wir denn wohl aus Deutschland weg? Aber irgendwie scheint das nicht zu interessieren, dabei bist du doch der Auswanderungsberater, der eigentlich wissen müsste, wie informiert zukünftig willige Auswanderer sind oder aber sein müssten.
Ich suche nach keinen Ausreden, ich suche Möglichkeiten. Und wenn das bedeutet, sich bezüglich der Ausbildung umzuorientieren, dann ist auch das ok. Aber wer bitte lässt gerne ein 6 jähriges Studium einfach so liegen?

Mal langsam, wo habe ich das gesagt? Ich kenne euch nicht, das ist korrekt. Ich kenne nur das was du hier schreibst. Sollte ich das missverstehen so erwarte ich, dass du mir das erklaerst. Du hast mehrer aussagen gemacht in denen du umstaende aufzeigst die fuer euer scheitern/durchfallen verantwortlich sind. Darauf habe ich reagiert. Sollte ich das falsch verstanden haben so waere fuer mich die erwachsenen-reaktion dies mir zu erkaeren.

Oh und ich bin kein auswanderungsberater. Ich hatte mich ja gewundert als du in einem frueheren beitrag schriebst:
"Constanze J." schrieb:

@ Peter: Ich hatte dich vor einige Zeit bereits schon einmal diesbezüglich angeschrieben und die genaue Ausgangssituation geschildert. Wir werfen unseren Blick weniger auf Auckland und co. sondern vielmehr auf die Südinsel. Damals hattest du bereits anklingen lassen, dass es dort bessere Aussichten geben könnte - natürlich kennst du dich genau in diesem Gebiet nicht aus-. [...]

Ich vermute du verwechselst mich mit Peter Beiner.


Ich danke allen, die mir wertvollen Tipps und Anregungen gegeben haben, sehr!

Siehst du da koennte ich nun eine provokation hineinlesen. Weisst du, ich bin schon etwas aelter. und ich treibe mich hier mit unterbrechungen schon sehr lange herum. Immer wieder sehe ich leute hier die dann unzufrieden sind wenn sie nicht das als antwort bekommen was sie hoeren wollen. Dabei sagt mir meine lebenserfahrung dass oftmals die antworten die man nicht hoeren wollte die sind die am hilfreichsten waren.

Cheers

Peter

Be Who you are and say what you feel,
because those who mind, don't matter
and those who matter, don't mind.
(Dr. Seuss)
Verfasst am: 27. 09. 2017 [20:04]
NatalieInvers
Dabei seit: 04.05.2015
Beiträge: 273
Hi Constanze,

Das ist nur menschlich dass wir von euren Informationen auf Dinge schließen, und keiner von uns ist Auswanderungsberater.
Ihr sagt ihr macht euch ein Bild, aber da möchte ich mal nachfragen, wart ihr schon mal hier?
Den Traum vom simple life mit dem Häuschen im Grünen träumen viele Neuseeländer, aber auch die scheitern daran.

Ihr wollt lieber auf die Südinsel ( hier in Invercargill hat das James Hargest College für den Zeitraum von einem halben Jahr einen Spanisch Lehrer gesucht, um eine sabbatical Lücke zu füllen und hier sind Haus und Grundstücke noch halbwegs erschwinglich ) und klar, ihr seid auch keine whinging POMs wie die zwei hier, aber wenn ich an Anerkennung von overseas teacher qualifications denke, dann fällt mir sofort dieser Artikel ein, der einige Medienaufmerksamkeit hier bekam:
http://www.nzherald.co.nz/nz/news/article.cfm?c_id=1&objectid=11924965

Vielleicht als Ergänzung zu euren Recherchen.

Cheers, Natalie
Verfasst am: 27. 09. 2017 [11:54]
Constanze J.
Dabei seit: 27.09.2017
Beiträge: 2
Joachim Auckland, danke für dein Feedback. Ich werde es mir zu Herzen nehmen ( kein Sarkasmus!).
Es ist richtig, Fehlkommunikation in solchen Foren ist vorprogrammiert. Aber, und das ist mir wichtig, es gibt gewissen Kommunikationsregeln. Und Nachfragen oder Hinweise auf mögliche Probleme gehören eben dazu. ( was du eben sehr sachlich getan hast und dafür bin ich dir dankbar!)
Das Wort "hirnrissig" ist sehr überspitzt, wenn auch, meiner Meinung nach, angebracht, um den Sachverhalt DEUTLICH zu klären. ( wie gesagt, meiner Meinung nach und auch nur der Person entgegengebracht, die mir gegenüber persönlich wurde)

Wie auch immer. Ich fände es allgemein gut, wenn in Chatkommunikationen nicht irgendwelche Mutmaßungen betrieben werden (auch in anderen Beiträgen ist dies zu finden), sondern Nachgefragt wird, sollte tatsächlich ein Interesse an dem Thema bestehen.
Höflichkeit gehört meiner Meinung nach dazu und Herabwürdigungen, auch wenn unterschwellig, sind für mich ein absolute no go.

Glg,
Constanze
Verfasst am: 27. 09. 2017 [11:22]
Joachim, Auckland
Dabei seit: 16.04.2006
Beiträge: 2511
Hallo Constanze

"Constanze J." schrieb:

Ganz allgemein gesprochen gefällt mir teilweise der "spöttische" Unterton in manchen Posts nicht. Ich werde so dargestellt, als sei ich jung, naiv und hätte absolut keine Ahnung von nichts. Dabei sind viele Anmerkungen bereits von mir/uns geklärt.

Dass vieles von Euch bereits geklaert ist, ist sicherlich aus Deiner Sicht so. Nur haben andere Leute eben eine andere Sicht und verstehen Deine Aussagen moeglicherweise auch anders als Du sie gemeint hast. Aus meiner Sicht das Hauptproblem jeder Kommunikation - oft sogar bei Menschen die sich schon lange kennen, aber ganz sicher wenn man sich nicht persoenlich kennt, und ganz besonders bei schriftlicher Kommunikation.

Wenn Du Auskuenfte und Hilfe haben moechtest musst Du Dich nun mal damit abfinden dass es vorkommt dass man Dich falsch verstanden hat, oder auch dass Andere Deine Ideen "auseinandernehmen" wenn sie Fehler darin sehen. Manche machen das auf freundliche, hoefliche Art, Andere eben etwas direkter. Wenn Du dies persoenlich nimmst bzw Dich davon angegriffen fuehlst, und dann entsprechend patzig antwortest (ich sage nicht dass Du das gemacht hast) schaukelt sich so etwas schnell auf und keiner hat mehr etwas davon - auch Du nicht. Denn auch aus Antworten, die Dir vielleicht unhoeflich vorkommen kannst Du oft noch etwas lernen.

Ich weiss schon, das weisst Du sicherlich alles besser als ich (nicht sarkastisch gemeint!), aber oft vergisst man solche Dinge eben wenn man sich persoenlich angegriffen fuehlt...

Natürlich wollen wir, bevor wir überhaupt eine Auswanderung versuchen würden, hier einige Jahre arbeiten xD. Alles andere wäre doch mehr als hirnrissig.
Ich habe zu Anfang auch gesagt, dass es um die ferner Zukunft, sprich die nächsten 5-8 Jahren um eine Auswanderung ginge und eben diesbezüglich Möglichkeiten mit unserer Ausbildung überhaupt Chancen zu haben.

Siehst Du, das ist ein gutes Beispiel. Diese Aussage ist vermutlich etwas untergegangen. Es gegebenfalls zu wiederholen schadet ja nichts, sondern macht den anderen Teilnehmern Eure Absichten etwas klarer!


[...] Denn anders als hier dargestellt, streben wir nicht nach Geld, sondern viel mehr nach Natur, dem Leben und einem tiny house, das gerne auch selbgebaut sein kann.

Und das ist ein noch besseres Beispiel. Das ist nun das erste Mal dass Du deutlich erwaehnst dass es Euch nicht aufs Geld ankommt. Vorher hattest Du allerdings mal geschrieben "[...] und wollen nun natürlicherweise erstmal zusehen, dass wir finanziell etwas besser gestellt sind."

Das hoert sich eben tatsaechlich so an als waere das Geldverdienen ein Hauptaspekt. Und dann kostet Auswandern ja schliesslich auch eine ganze Menge Geld. Nicht nur direkt, sondern auch indirekt durch Durststrecken, die zu ueberwinden sind.

Und auch dass Ihr Euch schon seit drei Jahren damit beschaeftigt, schon viel nachgelesen und recherchiert habt, hattest Du entweder bisher noch nicht so ausdruecklich erwaeht, oder es ist schon laenger her und muss vielleicht einfach mal wiederholt werden.

Das geht auch ein bisschen in die Richtung was Peter schon schrieb: nicht die Schuld fuer Missverstaendnisse und Misskommunikation (ist das ein deutsches Wort?) bei den Anderen suchen, sondern selbst dafuer sorgen dass Missverstaendnisse vermieden oder eben nachtraeglich geklaert werden.

Ich habe mittlerweile gelernt, dass wenn mich jemand missversteht, das Problem in aller Regel und auf irgendeine Weise bei mir selbst liegt. Entweder habe ich mich nicht klar genug ausgedrueckt, oder mein Gegenueber hat nicht alle Informationen um das zu verstehen was ich gemeint hatte.

Cheers
Joachim
Verfasst am: 27. 09. 2017 [09:37]
Constanze J.
Dabei seit: 27.09.2017
Beiträge: 2
Ihr Lieben,

Danke zunächst einmal. für die viele Anregungen und Tipps.

@ Birgit : Anmeldung erfolgreich abgeschlossen icon_wink.gif icon_smile.gif. Was das Studium angeht haben wir hier eben den Bachelor ( 6 Semester) und anschließend den Master (4 Semester), d.h. insgesamt ist man Deutschland unter 5 Jahre nicht fertig mit der Ausbildung und danach kommt eben das Referendariat für 1 1/2 Jahre. Etwas mühselig hier :/.
Deine eigenen Erfahrungen finde ich super! Und ja, so etwas streben wir auch an und legen uns zunächst auch nicht nur auf Neuseeland fest. Erfahrungen zu sammeln ist toll und mutig. Du hast recht, Geld spielt da keine große Rolle und darauf geben wir eben nicht wirklich viel.

Ganz allgemein gesprochen gefällt mir teilweise der "spöttische" Unterton in manchen Posts nicht. Ich werde so dargestellt, als sei ich jung, naiv und hätte absolut keine Ahnung von nichts. Dabei sind viele Anmerkungen bereits von mir/uns geklärt.
Natürlich wollen wir, bevor wir überhaupt eine Auswanderung versuchen würden, hier einige Jahre arbeiten xD. Alles andere wäre doch mehr als hirnrissig. Ich habe zu Anfang auch gesagt, dass es um die ferner Zukunft, sprich die nächsten 5-8 Jahren um eine Auswanderung ginge und eben diesbezüglich Möglichkeiten mit unserer Ausbildung überhaupt Chancen zu haben.
Dass es schlecht aussieht, wissen wir jetzt. Das haben wir uns vorher bereits gedacht, wollen uns aber zunächst eine grobe Übersicht verschaffen.

@ Peter: Findest du deinen Ton tatsächlich angebracht? Du meinst mich so gut zu kennen, dass du Aussagen darüber tätigen kannst, ob ich mich in einer fremden Kultur recht finde oder nicht. Dass wir uns seit bestimmt 3 Jahren nicht nur was das Bildungssystem, sondern auch die Kultur, das Gesundheitssystem, die politische Lage, das Rentensystem und by the way den Sport und das Land mit seiner wundervollen Natur ansehen bzw. uns selber davon ein Bild machen, weißt du sicher nicht. Blind sind wir nicht, naiv sind wir nicht und vor allem nicht unfähig uns an fremde Umgebungen anzupassen icon_biggrin.gif. Warum wollen wir denn wohl aus Deutschland weg? Aber irgendwie scheint das nicht zu interessieren, dabei bist du doch der Auswanderungsberater, der eigentlich wissen müsste, wie informiert zukünftig willige Auswanderer sind oder aber sein müssten.
Ich suche nach keinen Ausreden, ich suche Möglichkeiten. Und wenn das bedeutet, sich bezüglich der Ausbildung umzuorientieren, dann ist auch das ok. Aber wer bitte lässt gerne ein 6 jähriges Studium einfach so liegen?

Ich danke allen, die mir wertvollen Tipps und Anregungen gegeben haben, sehr!

Ob und wie wir es vllt zukünftig irgendwann einmal nach Neuseeland schaffen, bleibt abzuwarten. Wir werden aber dran bleiben icon_wink.gif. Denn anders als hier dargestellt, streben wir nicht nach Geld, sondern viel mehr nach Natur, dem Leben und einem tiny house, das gerne auch selbgebaut sein kann. Viel Geld braucht man dafür sicher nicht ( die Erlaubnis im Land zu bleiben aber schon, ich weiß icon_wink.gif ).

Glg,
Constanze


Verfasst am: 27. 09. 2017 [06:08]
Birgit aus Auckland
Dabei seit: 16.04.2006
Beiträge: 1243
"cjust-8" schrieb:

Ok. Also dann sollte ich mich ggf. klarer ausdrücken. Ich und mein Partner sind 26/27 Jahre und haben noch nichts verdient. Wir haben Abi gemacht und sind direkt studieren gegangen. Langsam sind wir beide mehr oder weniger fertig, müssen zusehen, dass wir das Bafölg zurückzahlen und haben von familiärer Seite keinerlei Unterstützung, da ich z.B mit Anfang 20 beide Elternteile verloren habe und keine sonstige Verwandtschaft habe. Heißt, wir sind mehr oder wenider komplett auf uns gestellt und wollen nun natürlicherweise erstmal zusehen, dass wir finanziell etwas besser gestellt sind.
Also wer so etwas nicht verstehen kann, der versteht hier wohl auch wenig von Ausbildungsvergütung. Natürlich wird in Deutschland alles gestellt. Die Rechnung kriegt man aber eben am Ende. Und wohlgemerkt gibt es hier zwar keine Semestergebühren, dafür aber Semestereiträge zusätzlich, die sich mitlerweile auch auf die 500 Euro pro halbes Jahr belaufen ( ich weiß, ist nichts gegenüber Neuseeland, aber ich wollte es erwähnt haben).
Nur. damit keine falschen Vorstellungen von mir bzw. uns gemacht werden.

Und ja...ich weiß, dass es den Arbeitsmarkt nicht juckt, ob wir gut oder schlecht qualifiztiert sind. Dennoch denke ich kaum, dass wir weniger Möglichkeiten haben als diejenigen, die ohne international anerkannten Abschluss übersiedeln wollen. Wir beschönigen gar nichts, aber wer einen Traum hat, wird sicherlich auch Möglichkeiten finden, diesen zu realisieren.

Glg,
Constanze


Nenne mir mal ein(e)n 26/27 Jaehrige(n), die/der finanziell gut da steht? Ihr habt noch Euer ganzes Arbeitsleben vor Euch, klar dass man da noch keine Ersparnisse hat. Finanzielle Sicherheit ist nicht "gegeben". Wenn man hier in NZ studiert hat, kommt die Rechnung dann weit hoeher als Euro500 pro halbes jahr (eher NZ$ 500 pro Monat!!). Allerdings waere man mit dem Lehrerstudium direkt nach der Schule mit 23 schon laengst fertig. Braucht man in Deutschland wirklich 6-7 Jahre fuer das Lehramt?

Ich kann nur von mir selber reden, mit 26 habe ich direct nach dem Studium das erste Mal "Land" gewechselt (sprich ausgewandert) mit 0 Ersparnissen, habe fuer 2 Jahre weniger verdient wie das Mindestgehalt des Landes. In der Zwischenzeit bin ich noch 2 Mal umgesiedelt, zuletzt nach NZ. Jedesmal kostet so ein Umzug viel Geld und man faengt quasi mit null wieder an. Hat das mich gestoert? Nee, Wuerde ich es wieder machen - jetzt nimmer aber damals wieder sofort. Ein bisschen Abenteuerlust gohoert nunmal dazu. Wenn man wirklich auswandern will, dann muss man sich auch ein wenig was zutrauen.

Wegen Ausbildung: Jemand ohne Ausbildung bekommt eh nicht genug Punkte um nach NZ auszuwandern, es sei denn die Person hat genug Kohle um ein business zu starten (und auch das hat sich geaendert, glaube ich). Englischkenntnisse waeren auch noch wichtig. Ihr bekommt Punkte fuer Beruferfahrung, Punkte fuer die Ausbildung des Partners (nur einer von Euch muss den Antrag stellen), mehr Punkte bekommt ihr wenn ihr junger seit (unter 30, glaube ich). Uebrigens unterrichten hier Lehrer bis zur 8ten Klasse alle Faecher (ausser vielleicht Kunst, Musik und "Technologie"icon_wink.gif, Erst ab der 9ten Klasse gibt es Fachlehrer.

Birgit

PS. Meldet Euch doch mal an, dann bekommt ihr nicht dauernd ne neue Nummer, tut echt nicht weh, das Anmelden.

Verfasst am: 27. 09. 2017 [02:31]
NZHomebrewer
Dabei seit: 16.04.2006
Beiträge: 4184
[...]wer einen Traum hat, wird sicherlich auch Möglichkeiten finden, diesen zu realisieren.


Dazu kann ich euch nur empfehlen mal zu versuchen nicht anderen umstaenden die schuld zu geben wenn es mal nicht so laeuft wie erwartet. Dabei meine ich aussagen wie

Das Referendariat ist leider sehr willkürlich und stark abhängig von der zugewiesenen Schule und deren Ausbildungslehrer, die maßgeblich zum Bestehen beitragen.

und

[...]ich weiß, dass es den Arbeitsmarkt nicht juckt, ob wir gut oder schlecht qualifiztiert sind.


Der arbeitsmarkt ist nicht schuld daran dass eure qualification nicht soo sehr nachgefragt ist in Neuseeland. Genau so wenig wie ich denke dass die zugewiesene schule und/oder deren ausbildungslehrer schuld an dem durchfallen deines partners ist.

Wenn ihr nicht bereit und faehig seid euch auf die bestehenden umstaende einzustellen und euer erfolg massgeblich von einer perfekten umgebung abhaengig ist dann werdet ihr es schwer haben euch in einer neuen umgebung und kultur zurechtzufinden.

Mein Partner hat nun leider das Pech, das Referendariat im 1. Versuch nicht bestanden zu haben. Er kann und will natürlich noch den 2. Versuch probieren, hat nun aber Angst, ggf. bei völligem Scheitern, nicht mehr die Möglichkeit zu haben, in Neuseeland als Lehrer tätig zu werden.

Was mir nicht so recht klar ist ist der zusammenhang zwischen weiterem durchfallen und den moeglichkeiten in Neuseeland. Liege ich richtig wenn ich davon ausgehen dass im falle eines weiteren durchfallens dein partner quasi keine abgeschlossene ausbildung als lehrer hat? Wenn dem so ist dann ist die situation doch ganz klar. Wenn dein partner nicht als lehrer qualifiziert ist dann wird er hier auch nicht als lehrer einwandern koennen. Und wenn dein partner keinen zweiten verusch startet dann ist er immer noch nicht qualifiziert, oder? Wieso sollte dann ein zweiter versuch die chancen in Neuseeland verschlechtern?

Heißt, wir sind mehr oder wenider komplett auf uns gestellt und wollen nun natürlicherweise erstmal zusehen, dass wir finanziell etwas besser gestellt sind.

Das verstehe ich nun gar nicht. Wollt ihr euch durch eine auswanderung nach Neuseeland finanziell besser stellen?

Dennoch denke ich kaum, dass wir weniger Möglichkeiten haben als diejenigen, die ohne international anerkannten Abschluss übersiedeln wollen.

Ja wollen wollen die schon. Nur wer bitteschoen kann ohne probleme ohne abschluss nach Neuseeland auswandern? Und abschluesse muessen nicht "international anerkannt" sein, sie muessen von Neuseeland anerkannt werden.

Die weitere schwierigkeit die ich bei euch sehe ist das ihr keinerlei berufserfahrung habt. Also ich wuerde euch raten erstmal 2 - 3 jahre zu arbeiten (dann wird's auch mit dem bafoeg besser klappen) und dann erneut eure chancen in Neuseeland zu untersuchen.

Das ist nur meine meinung.

Cheers

Peter

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because those who mind, don't matter
and those who matter, don't mind.
(Dr. Seuss)
Verfasst am: 26. 09. 2017 [23:34]
cjust-8
Dabei seit: 26.09.2017
Beiträge: 1
Ok. Also dann sollte ich mich ggf. klarer ausdrücken. Ich und mein Partner sind 26/27 Jahre und haben noch nichts verdient. Wir haben Abi gemacht und sind direkt studieren gegangen. Langsam sind wir beide mehr oder weniger fertig, müssen zusehen, dass wir das Bafölg zurückzahlen und haben von familiärer Seite keinerlei Unterstützung, da ich z.B mit Anfang 20 beide Elternteile verloren habe und keine sonstige Verwandtschaft habe. Heißt, wir sind mehr oder wenider komplett auf uns gestellt und wollen nun natürlicherweise erstmal zusehen, dass wir finanziell etwas besser gestellt sind.
Also wer so etwas nicht verstehen kann, der versteht hier wohl auch wenig von Ausbildungsvergütung. Natürlich wird in Deutschland alles gestellt. Die Rechnung kriegt man aber eben am Ende. Und wohlgemerkt gibt es hier zwar keine Semestergebühren, dafür aber Semestereiträge zusätzlich, die sich mitlerweile auch auf die 500 Euro pro halbes Jahr belaufen ( ich weiß, ist nichts gegenüber Neuseeland, aber ich wollte es erwähnt haben).
Nur. damit keine falschen Vorstellungen von mir bzw. uns gemacht werden.

Und ja...ich weiß, dass es den Arbeitsmarkt nicht juckt, ob wir gut oder schlecht qualifiztiert sind. Dennoch denke ich kaum, dass wir weniger Möglichkeiten haben als diejenigen, die ohne international anerkannten Abschluss übersiedeln wollen. Wir beschönigen gar nichts, aber wer einen Traum hat, wird sicherlich auch Möglichkeiten finden, diesen zu realisieren.

Glg,
Constanze